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19 Sep 2017

Wie geht es weiter an den Rentenmärkten?


Zu Anfang des Jahres waren wir eher pessimistisch eingestellt. Nur wenige Monate später, und die Dinge sehen weniger besorgniserregend aus. Der große Umbruch an den Rentenmärkten ist nicht in Sicht. Nicht zum ersten Mal übertreffen Anleihen die Erwartungen der Investoren. Damit die Bären am Rentenmarkt recht behalten, braucht es allerdings mehr als gute Daten. Erforderlich ist eine signifikante Veränderung der Gesamtlage, insbesondere Anzeichen, dass sich die lohnbezogene Inflation erholt, sowie eine weniger vorsichtige Zentralbankpolitik. All das erscheint noch möglich. Anderenfalls sind die Märkte anfälliger als sie erscheinen. Welche Chancen bieten sich in diesem Umfeld?


Staatsanleihen

In der Eurozone zeigen sich gemischte Perspektiven für Staatsanleihen. Die EZB ist extrem besorgt, die wirtschaftliche Erholung nicht abzuwürgen. Die hartnäckig schwache Inflation sowie der ökonomische Aufholprozess unterstützen engere Spreads bei den Staatsanleihen auf mittlere Sicht. Vor diesem Hintergrund könnte die Volatilität im Vorfeld von EZB-Verlautbarungen ansteigen. Ein Engagement in der Peripherie könnte sich aber lohnen. Die Spreads von entsprechenden Anleihen haben sich zuletzt als bemerkenswert belastbar erwiesen. Spanien bietet Chancen, wenngleich die Spannungen über das katalonische Unabhängigkeitsreferendum für kleinere Wolken am Horizont sorgen. Italienische Staatsanleihen sind ebenfalls attraktiv. Ihre Spreads könnten sich in naher Zukunft sogar weiter einengen.


Staatsanleihen


​Der Blick über den Kanal und den Atlantik kann sich lohnen. In UK legen die schrittweise Verschlechterung der ökonomischen Daten und die seit Juni zu beobachtende politische Unsicherheit nahe, dass die Bank of England trotz ihrer zuletzt weniger vorsichtigen Rhetorik weiterhin auf Seiten der „Tauben“ bleiben wird. Einzig ein weiterer Anstieg der Inflation könnte zu einer Straffung führen, was das Wachstum beeinträchtigen und die langfristigen Zinsen deckeln würde. Vor diesem Hintergrund bieten Gilts weiterhin Chancen.

​In den USA verschafft der Haushalts-Deal mit den Demokraten dem bedrängten US-Präsidenten Trump Luft bis Dezember. Die Gefahr eines „Government Shutdown“ ähnlich dem aus dem Jahre 2013 ist damit allerdings noch nicht vom Tisch. In solchen Zeiten tendiert der Markt für Staatsanleihen fester, da Investoren vermehrt den sicheren Hafen aufsuchen. Treasuries sollten daher im Augenblick nicht zu stark untergewichtet werden. Sie bieten nach wie vor Sicherheit und angemessene Erträge.​


Unternehmensanleihen

Der kurzfristige Ausblick auf den Credit-Markt bleibt gut. Es gibt wenig Anzeichen, dass der Markt für Unternehmensanleihen auf kurze Sicht aus der Spur laufen sollte. Während die Bewertungen in manchen Segmenten bereits sehr hoch sind, zeichnen die Fundamentaldaten ein positives Bild. Dennoch ist Vorsicht geboten. Gegenwärtig scheint die Übernahme von Kreditrisiken vertretbar. Investoren sollten sich allerdings darauf vorbereiten, ihre Positionen zum Ende des Jahres hin zu überdenken. Risiken aus überkauften Märkten, hohen Emissionsaktivitäten, ansteigenden Zinsvolatilitäten und Schwankungen des VIX sollten auf dem Radarschirm der Investoren bleiben. 


Optimisten empfiehlt sich ein Blick auf die High Yield-Märkte. In Europa erscheinen Hochzinsanleihen noch ansprechend, obwohl die Renditen hier im Vergleich zum US-Markt etwas geringer ausfallen. Allerdings ist der europäische Markt gegenwärtig weniger anfällig für politische Risiken und weniger abhängig vom Öl. Jedoch gilt es zu bedenken, dass die Nachfrage nach Hochzinsanleihen zurückgehen könnte, wenn die Renditen der Staatsanleihen ansteigen sollten.


Emerging Markets

Staatsanleihen der Schwellenländer haben sich im laufenden Jahr bisher gut geschlagen. Die positive Performance sollte sich fortsetzen, wenngleich auch auf etwas geringerem Niveau. Die eher langsame Erholung der entwickelten Märkte dürfte die Zuflüsse in höher rentierliche Anlageklassen weiter unterstützen. Emerging Markets Unternehmensanleihen erscheinen hingegen bereits teuer. Steigende Zinserwartungen auf beiden Seiten des Atlantiks könnten Hartwährungsanleihen zudem unter Druck setzen und zu einer Ausweitung der Spreads führen.


Wo liegen die Chancen?

Für die nächsten Monate scheint die Fokussierung auf spezielle Renditechancen erfolgversprechender als ein Vorgehen, das sich auf ein zu großes Spektrum an Anleihen verlässt. Aus unserer Sicht sollten Investoren dabei folgende Überlegungen im Blick haben:


  • In Europa sind vor allem Spanien, Frankreich und UK interessant. Während die spanische Wirtschaft ihr Wachstum fortsetzt, bieten französische Staatsanleihen stark sicherheitsorientierten Anlegern bessere Renditechancen als Bundesanleihen. In UK, wo Wachstum und Inflation die Bank of England in Warteposition halten, liegen die Renditen auf stabilen und komfortablen Levels.

  • Abseits von Europa erscheinen US-Treasuries als beste Option für eher pessimistische Investoren. Renditen von über 2 Prozent sind schon recht attraktiv.

  • Den Optimisten bieten sich vor allem zwei Möglichkeiten: Staatsanleihen der Schwellenlän-der einerseits und  europäische Unternehmensanleihen andererseits. In Europa dürfte die EZB ihr Anleihekaufprogramm  ausweiten und damit auch das Segment der High Yield Anleihen weiter stärken. In den Schwellenländern profitieren Staatsanleihen von der stark verbesserten heimischen Kreditwürdigkeit. Dennoch gilt es, die Risiken zu beachten. Hierzu zählen die bereits erheblichen Mittelzuflüsse in Emerging Market Debt  genauso wie die starke Abhängigkeit der entsprechenden Märkte von der Fed-Politik.

Risikohinweise​

Alle im obigen Artikel enthaltenen Meinungen und Daten spiegeln die Sichtweise des Lyxor & SG Cross Asset Research-Teams wider und entsprechen dem Stand vom 23. August 2017.

DIESER ARTIKEL RICHTET SICH AUSSCHLIESSLICH AN PROFESSIONELLE INVESTOREN 

Dieser Artikel ist für die ausschließliche Verwendung durch Anleger bestimmt, die auf eigene Rechnung handeln und gemäß der Richtlinie 2004/39/EG über Märkte für Finanzinstrumente entweder als „geeignete Gegenparteien“ oder als „professionelle Kunden“ eingestuft sind. Es ist nicht für Privatanleger bestimmt. In der Schweiz ist es ausschließlich für qualifizierte Anleger bestimmt.

Das Material spiegelt die Ansichten und Meinungen der jeweiligen Autoren zum jeweiligen Zeitpunkt wider und stellt in keiner Weise eine offizielle Stellungnahme oder Beratung durch die Autoren bzw. durch Lyxor International Asset Management dar. Daher können Lyxor International Asset Management, seine Führungskräfte oder Angestellten keine Verantwortung übernehmen. Dieses Research-Dokument stellt weder ein Verkaufsangebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots für jegliche Wertpapiere in Rechtsgebieten dar, in denen solche Angebote oder Aufforderungen gegen das Gesetz verstoßen würden. Es stellt keine persönliche Empfehlung dar und berücksichtigt nicht die individuellen Anlageziele, die finanzielle Situation und die Anforderungen einzelner Kunden.

Kunden sollten prüfen, ob jegliche in diesem Research-Dokument enthaltene Beratung oder Empfehlung zu ihren persönlichen Umständen passt, und ggf. professionelle Beratung, einschließlich steuerliche Beratung, in Anspruch nehmen. Unsere Verkaufsmitarbeiter, Händler und andere Fachleute geben gegenüber unseren Kunden und eigenen Handelsabteilungen möglicherweise mündliche oder schriftliche Marktkommentare ab, die den Meinungen, die in diesem Research-Dokument zum Ausdruck kommen, zuwiderlaufen. Unser Bereich Vermögensverwaltung, die eigenen Handelsabteilungen und investierende Unternehmen treffen möglicherweise Anlageentscheidungen, die im Widerspruch zu den Empfehlungen oder Meinungen stehen, die in diesem Research-Dokument zum Ausdruck kommen.

Zulassungen: Lyxor International Asset Management (Lyxor AM) ist eine französische Anlageverwaltungsgesellschaft, die von der Autorité des Marchés Financiers zugelassen ist und den Bestimmungen der EU-Richtlinien für OGAW (2009/65/EG) und AIFM (2011/61/EU) unterliegt.


Interessenkonflikte 

Dieses Research-Dokument enthält die Einschätzungen, Meinungen und Empfehlungen von Research-Analysten und/oder Strategen von Lyxor International Asset Management („LIAM“) aus den Bereichen Cross Asset und ETF. Sofern dieses Dokument Anlageideen enthält, die auf Makro-Einschätzungen der wirtschaftlichen Marktbedingungen oder dem relativen Wert beruhen, können diese von den grundsätzlichen Meinungen von Cross Asset und ETF Research und Empfehlungen in Sektor- oder Unternehmens-Research-Berichten von Cross Asset und ETF Research sowie von den Einschätzungen und Meinungen anderer Abteilungen von LIAM oder ihren Tochtergesellschaften abweichen. Die Research-Analysten und/oder Strategen von Lyxor Cross Asset und Lyxor ETF konsultieren regelmäßig LIAM-Mitarbeitende aus dem Vertrieb und der Portfolioverwaltung in Bezug auf Marktinformationen, darunter Marktkurse, Spreads und Handelsaktivität von ETFs, die Aktien-, Anleihe- und Rohstoffindizes nachbilden. Die Handelsabteilungen können oder konnten in der Vergangenheit Transaktionen grundsätzlich auf Basis der Einschätzungen und Berichte der Research-Analysten durchführen. Lyxor verfügt über verbindliche Research-Richtlinien und -Verfahren, die angemessen (i) sicherstellen sollen, dass in Research-Berichten angegebene Fakten auf zuverlässigen Informationen beruhen, und (ii) verhindern sollen, dass Research-Berichte unangemessen selektiv oder in unangemessener Staffelung veröffentlicht werden. Zudem hängt die Vergütung der Research-Analysten zum Teil von der Qualität und Genauigkeit ihrer Analysen ab, vom Kundenfeedback und von Wettbewerbsfaktoren sowie von den Gesamterlösen von LIAM, einschließlich Erlösen aus Anlageverwaltungsgebühren, Anlageberatungsgebühren und Vertriebsgebühren.

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