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08 Mai 2019

Was bedeutet die Liberalisierung des chinesischen Aktienmarktes für Anleger?

Unserer Ansicht nach lässt sich der chinesische Markt angesichts seiner Größe schlicht nicht ignorieren und bietet zudem Chancen, die sich Anleger nicht entgehen lassen sollten. Es wird also Zeit, dem Land eine eigenständige Position im Portfolio einzuräumen. Doch der Markt ist bekanntermaßen nur schwer durchschaubar. Chan Samadder, Leiter Aktienstrategien, weiß einen Ausweg aus diesem Dilemma. 


Um ihren langwierigen Wandel hin zu einer Wirtschaft mit höherem Konsumanteil und ihre tendenziell wachsenden Leistungsbilanzdefizite zu finanzieren, ist die Volksrepublik China mehr und mehr auf ausländisches Kapital angewiesen. Zwar sind die Öffnung der Wirtschaft und die Liberalisierung der Märkte in den letzten 20 Jahren deutlich vorangekommen. Erledigt sind die Hausaufgaben damit aber noch nicht. Trotz seiner Größe ist der chinesische Aktienmarkt in internationalen Indizes immer noch stark unterrepräsentiert. Etwa zwei Drittel des Aktienkapitals chinesischer Unternehmen können nach wie vor nicht gehandelt werden, was in scharfem Kontrast zum US-Aktienmarkt steht. Behindert wird der freiere Kapitalverkehr vor allem durch Kapitalverkehrskontrollen und Staatsbeteiligungen.

    

Nichts als Notlösungen

Unternehmen in Festlandchina blieb bislang nur eine Vielzahl an Notlösungen, wenn es um den Ort ihrer Gründung oder ihrer Börsennotierung ging. So erklärt sich, dass chinesische Aktien derzeit an sieben verschiedenen Börsen in fünf verschiedenen Währungen gehandelt werden.

Dass chinesische Unternehmen vielfach Länder in Übersee als Ort ihrer Gründung oder Börsennotierung auswählen, hat verschiedene Gründe (z. B. niedrigere Steuersätze, günstigere Regulierungsbedingungen). Stark vertreten sind in den chinesischen Aktienindizes H-Aktien. Diese stammen aber zu großen Teilen von Finanzunternehmen und sind für die chinesischen Börsen nicht wirklich repräsentativ. Ein gewichtiger Anteil des Aktienkapitals befindet sich nach wie vor in chinesischer Staatshand, und ein Großteil der Aktien ist immer noch nicht für den Handel freigegeben.

     

Privatanleger prägen den Markt

Die chinesischen Aktienmärkte unterscheiden sich erheblich von denen anderer Länder. Auf dem Festland notierte Aktien befinden sich überwiegend in der Hand von Privatanlegern. Der Portfolioumschlag ist dadurch deutlich höher als bei längerfristig orientierten institutionellen Anlegern. Aktien machen zudem nur einen kleinen Anteil am Vermögen der Privathaushalte aus. Der Großteil der Ersparnisse wird in Immobilien, Vermögensverwaltungsprodukte und Bankeinlagen angelegt. Auch chinesische Unternehmen greifen zur Finanzierung deutlich häufiger auf Bankdarlehen und Gewinnrücklagen zurück, statt Aktien auszugeben. Marktschwankungen machen chinesischen Unternehmen darum weniger aus als der Konkurrenz in den Industrieländern. 

Der chinesische Shanghai Composite Index wird derweil von staatseigenen Unternehmen („State-owned Enterprises“, SOEs) dominiert: Jedes einzelne der Top-Ten-Unternehmen ist ein SOE. Die Kommunistische Partei platziert nur einen kleinen Anteil der Aktien eines Unternehmens an der Börse und hält den Rest unter eigener Kontrolle. Ein wesentlicher Teil der Bewertungen kann dadurch gar nicht wirklich in den Aktienkurs eines Unternehmens einfließen. Die Aktienkurse liefern also eher einen Hinweis auf die Liquidität und die Nachfrage am Markt und weniger einen Maßstab für den Unternehmenswert.

    

Öffnung für ausländische Anleger

Schon vor längerer Zeit hatte China den lokalen Markt für ausländische Anleger zu öffnen versucht und 2002 und 2011 die Quotenprogramme QFII und RQFII eingeführt. Dadurch konnten Fondsverwalter endlich internationale ETFs mit Exposure in Bezug auf Aktien von chinesischen Festlandunternehmen auflegen. 2014 dann wurde der gegenseitige Börsenzugang Shanghai Hong Kong Stock Connect eingerichtet, über den die Marktteilnehmer ohne vorherige Genehmigung der chinesischen Aufsichtsbehörden über ein Brokerage-Konto in Hongkong in Schanghai notierte Aktien kaufen und verkaufen können. Ein paar Jahre später folgte der Shenzhen Hong Kong Stock Connect. Schließlich nahm MSCI im Juni 2018 erstmals A-Aktien in seine Global Standard-Indizes auf. 

Vor Kurzem kündigte wiederum MSCI als führender Anbieter von Schwellenländerindizes an, die Titel aus dem MSCI China A Inclusion Index stärker in seinen Global Standard-Indizes zu berücksichtigen. In drei Schritten ab Ende Mai bis November soll die Gewichtung von 5% auf 20% vervierfacht werden. Und mit dem Vorhaben von MSCI, neben 253 zusätzlichen A-Aktien von chinesischen Large Cap-Unternehmen auch 168 Mid Caps einbeziehen zu wollen, steht ein weiteres Novum an. Dass zudem 27 der aufgenommenen Titel an der ChiNext notiert sind, deutet auf eine weitere Diversifizierung in der Zukunft hin, finden so doch auch Aktien aus Wachstumsbranchen wie IT und Gesundheitswesen Eingang in die Indizes.

Mit vollständiger Integration all dieser Titel wird der MSCI Emerging Markets-Index letztlich ein China-Exposure von insgesamt 40% bieten.

  

Pionierstellung für den MSCI China A Net Total Return-Index

Bis November wird der dreistufige Integrationsprozess von MSCI abgeschlossen sein. A-Aktien von chinesischen Large-Caps werden dann ebenso wie A-Aktien aus dem Mid Cap-Segment einen Anteil von 20% ausmachen. Dies haben wir im März zum Anlass für eine Umstellung auf den neuen MSCI China A Net Total Return-Index genommen, der der Beschaffensweise eines künftigen Indexbausteins aus chinesischen A-Aktien nach November 2019 am nächsten kommt.

Während der MSCI China A Inclusion-Index so aufgebaut ist, dass er sich gemäß dem Zeitplan von MSCI für die Integration der neuen Bestandteile Schritt für Schritt fortentwickelt, berücksichtigt der MSCI China A Net Total Return-Index alle Neuaufnahmen sofort, sodass er von den erwarteten Zuflüssen in A-Aktien bis November profitieren sollte. Der neue Index berücksichtigt außerdem erstmals auch A-Aktien aus dem Mid Cap-Segment und bildet damit das vielfältige Potenzial des chinesischen A-Aktien-Universums bestmöglich ab.

Risikohinweise

NUR FÜR QUALIFIZIERTE ANLEGER UND ANLEGERINNEN – Dieses Dokument richtet sich an qualifizierte Anleger und Anlegerinnen und darf ausschliesslich an qualifizierte Anleger und Anlegerinnen im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektive Kapitalanlage vom 23. Juni 2006 sowie dessen Verordnung (in der jeweilig gültigen Fassung) herausgegeben werden.

Der Verfasser dieses Dokumentes ist Lyxor International Asset Management. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit des Inhalts ist ausschliesslich Lyxor International Asset Management verantwortlich. 

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Dieses Dokument enthält keine auf einen konkreten Anleger zugeschnittenen Empfehlungen und sollte nicht als Ersatz für eine Anlageberatung durch eine Fachperson verstanden werden. 

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Dieses Research-Dokument enthält die Einschätzungen, Meinungen und Empfehlungen von Research-Analysten und/oder Strategen von Lyxor International Asset Management („LIAM“) aus den Bereichen Cross Asset und ETF. Sofern dieses Dokument Anlageideen enthält, die auf Makro-Einschätzungen der wirtschaftlichen Marktbedingungen oder dem relativen Wert beruhen, können diese von den grundsätzlichen Meinungen von Cross Asset und ETF Research und Empfehlungen in Sektor- oder Unternehmens-Research-Berichten von Cross Asset und ETF Research sowie von den Einschätzungen und Meinungen anderer Abteilungen von LIAM oder ihren Tochtergesellschaften abweichen. Die Research-Analysten und/oder Strategen von Lyxor Cross Asset und Lyxor ETF konsultieren regelmäßig LIAM-Mitarbeitende aus dem Vertrieb und der Portfolioverwaltung in Bezug auf Marktinformationen, darunter Marktkurse, Spreads und Handelsaktivität von ETFs, die Aktien-, Anleihe- und Rohstoffindizes nachbilden. Die Handelsabteilungen können oder konnten in der Vergangenheit Transaktionen grundsätzlich auf Basis der Einschätzungen und Berichte der Research-Analysten durchführen. Lyxor verfügt über verbindliche Research-Richtlinien und -Verfahren, die angemessen (i) sicherstellen sollen, dass in Research-Berichten angegebene Fakten auf zuverlässigen Informationen beruhen, und (ii) verhindern sollen, dass Research-Berichte unangemessen selektiv oder in unangemessener Staffelung veröffentlicht werden. Zudem hängt die Vergütung der Research-Analysten zum Teil von der Qualität und Genauigkeit ihrer Analysen ab, vom Kundenfeedback und von Wettbewerbsfaktoren sowie von den Gesamterlösen von LIAM, einschließlich Erlösen aus Anlageverwaltungsgebühren, Anlageberatungsgebühren und Vertriebsgebühren.​

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